Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://dx.doi.org/10.25673/1993
Titel: Vorteile erweiterter Diagnostik bei Myasthenia gravis
Autor(en): Jordan, Berit
Gutachter: Gold, Ralf
Körperschaft: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Erscheinungsdatum: 2017
Umfang: 1 Online-Ressource (94 Seiten)
Typ: Hochschulschrift
Art: Habilitationsschrift
Tag der Verteidigung: 2017-04-18
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3:4-19975
Zusammenfassung: Die Diagnostik der Myasthenia gravis (MG) hat sich in den letzten Jahren deutlich erweitert. Das breitere Spektrum pathogener Antikörper ermöglicht die Zuordnung spezifischer Verlaufsformen der Erkrankung und individueller Therapieentscheidungen. Die Bildgebung thymomverdächtiger Läsionen kann durch sensitivere nuklearmedizinische Somatostatin bindende Verfahren verfeinert werden. Insbesondere bei Patienten mit paraneoplastischer MGergibt sich daraus eine zwingende Indikation zur Thymektomie sowie eine erhöhte klinische Vigilanz für weitere paraneoplastische Erkrankungen. Zur Objektivierung von motorischer Ermüdung bei stabilen Patienten ohne Belastungsintoleranz in üblichen klinischen Belastungstests konnte ein Leistungsabfall in repetitiven Bewegungen der proximalen Muskelgruppen im Linear Trend Modell belegt werden. Zudem lässt sich bei MG Patienten eine kognitive Ermüdung aufzeigen, die kausal mit gehäuften schlafassoziierten Atemstörungen in Zusammenhang stehen könnte.
Within the last years, diagnostic tools of myasthenia gravis (MG) haveconsiderably improved. The broadened spectrum of pathogenic antibodies defines specific disease subgroups and their individual medical treatment. Implication of more sensitive nuclear based methods for somatostatin binding has widened detection of thymoma suspicious lesions. This implies a definite indication for thymectomy in paraneoplastic MG patients as well as careful surveillance for further paraneoplastic syndromes. In patients with stable disease lacking obvious exercise intolerance in routine clinical testing, objective physical fatigability was present in repetitive movements of proximal muscles using linear trend model. Further, cognitive fatigue could be demonstrated in MG patients which might be caused by frequent sleep related breathing disorders.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/8764
http://dx.doi.org/10.25673/1993
Open-Access: Open-Access-Publikation
Nutzungslizenz: In CopyrightIn Copyright
Enthalten in den Sammlungen:Medizin und Gesundheit

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