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Titel: Magnetostatische Unterschiede in der Quantitativen Suszeptibilitätskartierung in der MRT und Assoziationen zu peripheren Eisen- und Inflammationsmarkern bei dem Parkinson-Syndrom
Autor(en): Bös, Annika
Gutachter: Galazky, Imke
Müller, Thomas
Körperschaft: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Erscheinungsdatum: 2024
Art: Dissertation
Datum der Verteidigung: 2025
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
URN: urn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-1234819
Schlagwörter: Parkinson-Krankheit
Eisenstoffwechsel
Kernspintomografie
Zusammenfassung: Die Zielsetzung dieser Arbeit bestand darin, Auffälligkeiten im zerebralen Eisenstatus, die mithilfe der Methode der Quantitativen Suszeptibilitätskartierung (Quantitative Susceptibility Mapping, QSM) in der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen wurden. Hierzu wurden bei Patienten mit PS im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen mögliche Assoziationen mit ausgewählten peripheren Eisen- und Entzündungsmarkern untersucht. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 28 Patienten mit diagnostiziertem PS aus dem stationären und ambulanten Bereich sowie zusätzlich 29 gesunde Kontrollpersonen rekrutiert. Die Arbeit untersuchte zunächst Unterschiede in den QSM-Daten zwischen PS-Patienten und gesunden Kontrollpersonen, danach mögliche Korrelationen zwischen zerebralem und peripherem Eisenstoffwechsel sowie Entzündungsmarkern und schließlich die Unterschiede zwischen verschiedenen PS-Subtypen. Die QSM-Werte des Nucleus Caudatus waren bei den Patienten mit PS signifikant niedriger als bei den gesunden Kontrollpersonen (p = 0,0145). Es wurden signifikante Unterschiede zwischen der Tremor-dominanten PS-Gruppe und der akinetisch- rigiden PS-Gruppe gefunden. Herausgestellt wurden erhöhte QSM-Werte im Nucleus Ruber (p = 0,01) und erhöhte Serum-Ferritin-Spiegel (p = 0,03) bei den Tremor-dominanten- Patienten gegenüber den akinetisch-rigiden-Patienten. Die Eisenakkumulation scheint eine vom klinischen Stadium der Erkrankung abhängige Umverteilung des Eisens zu sein. Dies zeigte sich unter anderem in den signifikant erniedrigten QSM-Werten des Nucleus Caudatus bei Patienten mit PS. Darüber hinaus ist diese Eisenumverteilung vermutlich von den klinischen Manifestationen des PS abhängig. Unterschiede konnten sowohl im peripheren als auch im zerebralen Eisenstoffwechsel nachgewiesen werden. Es wurden signifikante Korrelationen zwischen peripheren Eisen- und Entzündungsmarkern im Serum und der mittels QSM gemessenen Eisenablagerung gefunden.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/123481
http://dx.doi.org/10.25673/121528
Open-Access: Open-Access-Publikation
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Enthalten in den Sammlungen:Medizinische Fakultät

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